Therapiespektrum

Darmreinigung, -entsäuerung und -sanierung mit Hilfe der Colon-Hydro-Therapie

"Der Tod sitzt im Darm"- ein altes Sprichwort mit harter Bedeutung in unserer Zeit. Ein gesunder Darm muss deshalb die Grundlage für einen gesunden Körper bilden.

Die Erfahrung lehrt, dass es fast keinen Menschen mehr mit einer idealen Darmfunktion gibt. Die Mehrzahl leidet an einer gestörten Symbiose, der Dysbiose, einer Störung der natürlichen Lebensgemeinschaft von Darmbakterien und Mensch. Durch sterilisierte und denaturierte Lebensmittel, fehlerhafte Ernährung und Lebensweise, Umweltbelastung, Gifte und Missbrauch von Medikamenten wird das Gleichgewicht zwischen Mensch und Bakterien zerstört. Genussgifte wie Alkohol und Nikotin schädigen ebenso die normale Tätigkeit des Dickdarms.

Mit der Colon-Hydro-Therapie wird der Darm gereinigt, entsäuert und saniert.

Bei der Colon-Hydro-Therapie liegt der Patient bequem in Rückenlage auf einer Behandlungsliege. In Seitenlage wurde vorher ein Kunststoffröhrchen, ähnlich einem Proktoskop eingeführt. Über dieses Rohr fließt Wasser mit unterschiedlichen Temperaturen in den Darm ein. Über ein geschlossenes System werden das Wasser und der gelöste Darminhalt durch einen Abflussschlauch geleitet. Mit einer sanften Bauchdeckenmassage können Problemzonen ertastet und durch die Behandlung Verhärtungen von den Darmwänden gelöst werden. Entscheidend ist, dass hier keine distanzierende Apparatebehandlung vorliegt, sondern dass der Therapeut ständig anwesend sein muss.

Die Hydrotherapie des Colons hat sich bei folgenden Krankheitsbildern als günstig erwiesen:

  • Obstipation (Verstopfung)
  • Diarrhoe (Durchfall)
  • atonisches Colon
  • chronische Darmblähung
  • Divertikulitis
  • Colitis
  • Infektanfälligkeit
  • Allergien
  • Migräne
  • Neurodermitis
  • Pilzerkrankungen
  • Dysbakterie
  • rheumatische Erkrankungen u.v.m.

Im Anschluss an eine Colon-Hydro-Therapie, die sechs bis zehn Sitzungen beinhalten sollte, ist evtl. eine Ernährungs- und Lebensumstellung von Nöten.

Pulsierende Schröpftherapie (PST)

Ist eine Weiterentwicklung der klassischen Schröpftherapie, eine seit Jahrtausenden erfolgreich angewandtes Naturheilverfahren.

Durch das Pulsieren entsteht die Massage im Vakuum

Wirkung:

  • Stoffwechselaktivierung
  • Durchblutungsfördernd
  • Bessere Versorgung mit Nährstoffen
  • Aktivierung des Lymphflusses

Diese Therapie aktiviert ohne Nebenwirkungen die Selbstheilungskräfte des Körpers.

 

Anwendungen:

  • Arthrose
  • Durchblutungsstörungen
  • Säureablagerungen
  • Rückenschmerzen
  • Muskelverspannungen
  • Muskelverhärtungen

Gelenke heilen besonders langsam.

Bei jeder Arthrose ist es daher wichtig das betroffene Gelenk regelmäßig zu bewegen und zu dehnen, um so eine drohende Einsteifung zu verhindern.

Durch pulsierendes Schröpfen verbessert sich die Gelenkschmiere und durch den einstellbaren Impuls wird das Gelenk sanft massiert.

 

Mehr unter:

www.hevatech.com

Blutegeltherapie

Die Blutegeltherapie gehört zu den ältesten Heilmethoden der überlieferten Medizingeschichte und zählt zu den Ausleitungsverfahren. Diese dienen der Entgiftung des Körpers, seiner Reinigung von Stoffwechselendprodukten und Toxinen. Die Schaffung einer künstlichen "Öffnung" hilft dem Organismus, schädliche Stoffe nach außen abzuleiten. Des Weiteren enthält der Egelspeichel einen Wirkstoffcocktail mit vielen heilsamen Substanzen, die gerinnungs- und entzündungshemmend, antithrombotisch (also blutverdünnend), gefäßkrampflösend, schmerzstillend, lymphstrombeschleunigend, blutreinigend und damit entgiftend wirken. Die wohl bekannteste Substanz ist "Hirudin", als Reinsubstanz 10-fach stärker wirksam als das körpereigene und gerinnungshemmende "Heparin". Bereits vor über 100 Jahren erkannte man die gerinnungshemmende Wirkung des Hirudins. Bis heute sind noch nicht alle Blutegelsekrete wissenschaftlich erforscht. Fakt ist, dass es unmöglich ist, diese wertvolle Substanz im Labor nachzubauen.

 

Anwendungen

Die sogenannte Hirudotherapie lässt sich bei vielen Krankheiten einsetzen, bei denen Durchblutungsstörungen und/oder Entzündungen bestehen: In der Rheumatologie bei Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen (Golfarm, Tennisellenbogen), akuten und chronischen Gelenkschmerzen (z.B. Kniegelenks-, Daumensattelgelenksarthrose), Gicht, Fibromyalgie, Wirbelsäulenbeschwerden und auch begleitend bei Bandscheibenvorfällen, in der Traumatologie bei Hämatomen, Verstauchungen, Zerrungen und postoperativen Komplikationen.

Das große Feld der Gefäßerkrankungen bietet mit Krampfadern, Thrombosen, Hämorrhoiden und Geschwüren ebenfalls Behandlungsmöglichkeiten für Egel. Und bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen (arterielle Hypertonie, Zustand nach Herzinfarkt, koronare Herzkrankheit/Angina Pectoris) kann die Therapie mit Blutegeln die medikamentöse Behandlung sinnvoll ergänzen.

Durchführung

Da Blutegel sehr empfindlich auf Hautgerüche und Ausdünstungen von Nikotin, Alkohol und Medikamenten (z.B. Glukokortikoide, Antibiotika) sowie auf Duftstoffe (z.B. Parfüm, Rasierwasser, Desinfektionsmittel) reagieren, sollte der Patient bestimme Vorkehrungen treffen. Der Egel wird, nachdem die betroffene Hautstelle gereinigt wurde, mit dem Kopf direkt auf die Bissstelle gesetzt. Je nach Indikation und Ort sollten 2 bis 8 Egel eingesetzt werden. Sie brauchen Ruhe und Halbdunkel für ihre Arbeit und fallen ab, sobald sie sich vollgesogen haben (10 Min. bis 2 Std.) Bevor ein lockerer und saugfähiger Verband angelegt wird, lässt man die Miniwunde noch einige Minuten nachbluten. Zurück kann eine kleine Narbe bleiben.

 

Mehr unter:

www.blutegel.de

Baunscheidtieren

"Wo die Natur einen Schmerz erzeugt, dort will sie schädliche Stoffe anhäufen und ausleeren und wo sie dies nicht selbst fertigbringt, dort mache man ein Loch in die Haut und lasse die schädlichen Stoffe heraus.            Paracelsus (1493-1541)

 

Die Baunscheidt-Therapie, auch die "Akupunktur des Westens" genannt, gehört zu den Ausleitungverfahren. Beim Baunscheidtieren werden mit Hilfe eines Baunscheidt-Gerätes, dem "Lebenswecker" kleine, spitze Nadeln in das zu behandelnde Areal gestochen.

Durch Erreichen der einzelnen Hautschichten werden Strukturen angesprochen, die einen Reiz weiterleiten. Diese Reizung kann sich sowohl auf das willkürliche als auch auf das unwillkürliche Nervensystem positiv auswirken.

 

Baunscheidtieren wirkt:

  • durchblutungssteigernd
  • schmerzdämpfend
  • Tonus regulierend
  • auf chemischem Wege
  • über die Nervenbahnen

Die erwünschte Nebenwirkung beim Baunscheidtieren ist eine Reizung der Haut und eine Hautreaktion. Nach dem Baunscheidtieren wird das behandelte Hautareal mit einem speziellen Öl behandelt, welches juckende aber heilende Quaddeln hinterlässt. Diese Anwendung hat sich besonders bei Muskel- und Nervenschmerzen bewährt.